18. Juli | Familiensonntag beim Kulturpicknick

Eine Kooperation des Fachbereichs Kultur mit dem Quartiersmanagement Zellerau im SkF

Die Bremer Stadtmusikanten | Foto: Beate Kröhnert

Würzburg. Im Rahmen des vom Fachbereich Kultur der Stadt Würzburg veranstalteten Kulturpicknicks hat sich das Quartiersmanagement Zellerau an den Planungen und der Durchführung der Fa-milienangebote beteiligt. Am Sonntag, 18. Juli, begrüßte Quartiersmanangerin Carolin Stöcker ge-meinsam mit dem Fachbereich Kultur die Familien bei den beiden ausverkauften Vorstellungen im Neutorgraben an der Festung Marienberg.

Am Vormittag spielten die „Bremer Stadtmusikanten“. Ein Bläserquintett mit Mitgliedern des Phil-harmonischen Orchesters des Mainfranken Theaters Würzburg nahm gemeinsam mit ihrer Sprecherin Beate Kröhnert die Kinder mit auf die Reise von Esel, Hund, Kater und Hahn, die sich auf den Weg nach Bremen machen, um dort Stadtmusikanten zu werden. Die Uraufführung aus der Feder von Yannik Helm begeisterte Kinder wie Eltern gleichermaßen.
Weiter ging das Programm mit Musik und Geschichten von Fredrik Vahle. Lieder wie „Anne Kaffee-kanne“, „Der Katzentatzentanz“ und „Der Hase Augustin“ zogen Kinder und Eltern in ihren Bann. Man kann bei Fredrik Vahle immer noch spüren, dass er das, was er singt, selbst lebt und immer wieder erweitert bis hin zur eigenen Tanzeinlage. Selbst bei den ruhigen Momenten konnte man eine Stecknadel fallen hören, so aufmerksam waren die Kinder.
Nach einer Pause mit Reinigung des Geländes und Wechsel des Publikums begann die Nachmittags-vorstellung mit Ali Büttner und seinem Korbtheater mit dem Stück „Ein Schnabel voller Glück“. Enterich Fred Schnabel sucht das Glück und hat die Sehnsucht, fliegen zu können wie ein Adler. Am Ende findet er das Glück in den kleinen Dingen und in einer Freundschaft zu einem englischen Zwergelefanten. Auch Ali Büttner nahm die Kinder mit auf eine Reise, unterhaltsam, liebevoll und lehrreich zugleich.
Den Schlusspunkt setzte der Kinderliedermacher Toni Komisch aus Nürnberg mit seinen erfrischend anderen Kinderliedern. Die Kinder liebten sein verrücktes Auftreten schon wegen seiner endlos langen Rastalocken. Bei ihm lernen Rasenmäher fliegen, Stehtische liegen und er hat einen in der Kanalisation verirrten Tiefseetaucher zu Gast in seiner Badewanne. Die lustigen Texte, die phantasievollen Mitmachlieder und die liebenswert-chaotische Art des Künstlers boten ein würdiges Finale des Familiensonntags.

Endlich wieder Kultur im Stadtteil Zellerau
Quartiersmanagerin Carolin Stöcker blickt zufrieden zurück: „Endlich wieder Kultur im Stadtteil Zel-lerau. Es waren gerade die Familien mit Kindern, die unter den Lockdowns enorm gelitten haben. Am Familiensonntag haben wir gesehen und gefühlt, wie gut es den Kindern und den Eltern tut, wieder Kultur zu erleben, sich in der Musik zu verlieren, mit zu klatschen und zu tanzen“. Die Leiterin des Fachbereichs Kultur Kathrin Jacobs ergänzt: „Es war ganz wunderbar, wieviel Freude unsere kleinen und großen Gäste an dem Programm gezeigt haben und auch die Kooperation mit dem Quartiersmanagement Zellerau verlief wirklich hervorragend. Dank gebührt natürlich auch der Sparda-Bank, die diesen Familiensonntag durch ihre großzügige Unterstützung überhaupt erst möglich gemacht hat.“

Carolin Stöcker

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