Unterstützung bei der Existenzsicherung

Neben der Beratung in allen die Schwangerschaft betreffenden Fragen sind Ratsuchende häufig unsicher, auf welche (Sozial-) Leistungen sie einen Rechtsanspruch haben und wann sie wo welche Anträge stellen müssen. Dabei spielt die Absicherung der Existenz eine zentrale Rolle in der Frage wie und ob ein Leben mit Kind vorstellbar werden kann.

Die Beratungsstelle informiert über gesetzliche Ansprüche wie Arbeitslosengeld II (Grundsicherung für Arbeitsuchende – „Hartz IV“), Mutterschaftsgeld, Kindergeld, Elterngeld, Landeserziehungsgeld etc.
Sie unterstützt bei der Geltendmachung von Ansprüchen z. B. durch konkrete Hilfe beim  Ausfüllen von Anträgen, Kontaktaufnahme mit Behörden (z. B. Jobcenter, Krankenkasse), Unterstützung beim Einlegen von Rechtsmitteln (z. B. Widerspruch gegen Ablehnungsbescheid der Krankenkasse über Mutter-Kind-Kur).
Bei komplizierteren juristischen Fragen kann auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages die Beraterin durch eine Sozialjuristin unterstützt werden.

Darüber hinaus kann die Beratungsstelle bei Vorliegen der spezifischen Voraussetzungen finanzielle Hilfen über die Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“ (z. B. für Erstausstattung anlässlich Schwangerschaft und Geburt, umzugsbedingte Hilfen) vermitteln oder Anträge an den Bischöflichen Hilfsfonds oder sonstige Stiftungen wie „Miteinander für das Leben“ stellen.

wir leben helfen.