Mögliche oder festgestellte Behinderung des Kindes

Mögliche oder festgestellte Behinderung des Kindes

Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit im Leben werdender Eltern, die im Idealfall sorgenfrei und mit „guter Hoffnung“ durchlebt werden kann. Eltern wünschen sich ein gesundes Kind, doch nicht immer verläuft eine Schwangerschaft ohne Komplikationen. Vielleicht hat Ihnen Ihr Arzt nach einer vorgeburtlichen Untersuchung mitgeteilt, dass ein Testergebnis auffällig ist oder ihr Kind mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine Behinderung haben wird. Diese Nachricht ist für die meisten Frauen und Männer zunächst ein großer Schock, der häufig mit den unterschiedlichsten Gefühlen wie z. B. Wut, Scham, Trauer und die Frage nach dem Warum einhergeht. Hinzu kommen vielleicht das Gefühl der Überforderung und das Empfinden von Angst vor der neuen Situation.
Häufig wird der eigene Lebensentwurf durch eine solche Nachricht auf den Kopf gestellt und das Bild der „heilen“ Familien zerrüttet. Manche (werdende) Eltern können sich ein Leben mit einem behinderten Kind nicht vorstellen. Für sie scheint ein Schwangerschaftsabbruch die einzige Möglichkeit.
In der Beratung können Sie sich mit dem Thema Behinderung und all Ihren damit einhergehenden Gefühlen auseinandersetzen.
Fragen wie z. B.:

  •  Kann ich mir ein Leben mit einem behinderten Kind vorstellen?
  • Wer unterstützt mich/uns, wenn ich mich/wir uns für das Kind entscheide/n?
  • Welche Auswirkungen wird die Behinderung für mein/unser Kind haben?
  • Kommt für mich/uns ein Schwangerschaftsabbruch in Frage?
  • Und wer begleitet mich/uns auf dem Weg danach?

können Bestandteil der Beratung sein. Die Beraterin unterstützt sie dabei, eigene Perspektiven zu entwickeln, Haltungen und Einstellungen zu überprüfen und Lösungswege zu erarbeiten, die für Sie annehmbar sind.  

wir leben helfen.