Themen

Natur Erleben:
Biologisches Bewusstsein schulen =
Naturerfahrungen im Kühbachtal (zwischen Tierkoppel, Weinbergen, Felsabhängen und Tal-Ende mit Schluchtcharakter und Abenteuergefühl, ein Naturdenkmal in Würzburg wird erobert) mit seiner eigenen Pflanzen- und Tierwelt; Spiel und Spaß und Besonderes am Bachlauf;
Zusammenhänge erkennen, Kreisläufe erleben, Teil haben und Teil werden in der Natur.
Die Biologin Melanie Sporn, der Naturpädagoge Pedro Mazzarini und die Agraringenieurin Astrid Sendke werden ihre Liebe und ihr Wissen zum Kühbachtal und seiner Natur weitergeben.

Werkstatt:
Motorik, Physikverständnis, Werkstoffe, Sinneserfahrung =
Arbeiten mit allem, was Materie und Nicht-Materie wie Feuer, Wasser, Erde, Luft hergeben.
Landart, Hüttenbau, Ton und Filz, anfassen ist alles, ob weich, hart, pieksig, nass oder trocken. Schön ist der Augen-Blick auf das gesamte Werk oder auf den Moment, herausgenommen aus der Vergänglichkeit.
Vieles lässt sich selbst erfassen, aber man kann sich auch Unterstützung bei den Betreuern und anderen Kindern holen.
Handwerk Grundlage: z.B. : Handhabung von Hammer, Zusammennageln von Brettern, Geschicklichkeit trainieren beim Einschlagen von Nägeln in Holz, welcher Nagel für welchen Zweck, Herstellung von Gummibandbetriebenen Schwimmobjekten zum Ausprobieren auf dem Kühbach (wenn genug Wasser vorhanden), 

Z.B.  ein Modul: Filz – rundum weich und eigen, eine ganz besonders eindrückliche haptische Erfahrung, in der viele verschiedene Faktoren zusammenspielen. Filzen ist keine Glücksache und glückt doch.
Ist bei entsprechend warmen Temperaturen (weil draußen) machbar.
Weitere Möglichkeiten auf Anfrage.

Mal Musik, mal Lärm:
Finger und Ohren gehören zusammen, Rhythmus gefragt =
Nussallergie? Nicht bei uns, denn drauf pfeifen kann man allemal.
Vom Materialsammeln bis zum Konzert ist es nur ein kurzer Weg. Pfeifen schnitzen, Flöten bauen, Stomp mit Spaßgarantie.
Gemeinsam Musik machen fördert Eigen- und Fremdwahrnehmung, stärkt das Wir-Empfinden, fördert Aufmerksamkeit und Konzentration.
 Pedro Mazzarini hat Musik im Blut. 

Tierisch gut:
Tierliebe und Du-Evidenz,  was Tiere für Kinder so reizvoll und so wertvoll macht.
Mäuse-klein und Kuh-groß, Nähe spüren, Lebewesen erkennen, pflegen und versorgen, Werte-vermittlung und Wissensaneignung im Ausprobieren.
Tiere spiegeln den Menschen, aber bewerten ihn nicht. So werden sie oft zum bevorzugten Gegenüber  der Annäherung bei Unsicherheiten in Nähe und Distanz, des Angenommenseins, des sich wirksam erlebens.
Unsere Tiere sind geschult im Zusammensein mit Kindern, Fachpersonal begleitet die Annäherung und eröffnet neue Erfahrensfelder.

Bewegung:
Spielerische Bildung über die Erfahrung des selbst wirksam Seins =
Das Gelände hat einen hohen Aufforderungscharakter für Kinder sich zu bewegen, sich auszuprobieren, Grenzen zu erfahren und Neues zu entdecken.
Körpergefühl und Bewegungsmuster können neu erlebt und eingeübt werden auf dem vielseitigen Naturgelände, allein und mit anderen.
Dabei werden Ängste beherrschbar, aus Übung und Reflektion ergeben sich Möglichkeiten für den Transfer in den Alltag.

Soziales Miteinander:
Dabei sind Elemente der Erlebnispädagogik  Lösen von Kooperationsaufgaben, Rücksichtnahme  und Unterstützung Schwächerer im Vordergrund.
Diese Thematik läßt sich auf alle Module beziehen bzw. durch alle oben angesprochenen Themen bearbeiten.

wir leben helfen.